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Thüringens Innenminister Maier ist SPD-Spitzenkandidat

Seit vier Jahren steht er an der Spitze der Thüringer SPD - nun soll Georg Maier die Sozialdemokraten bei der Landtagswahl im September in der Regierung halten.

Landesdelegiertenkonferenz SPD Thüringen
Boris Pistorius (l, SPD), Bundesverteidigungsminister und Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen und SPD Landesvorsitzender winken auf der Landesdelegiertenkonferenz der SPD. Foto: Bodo Schackow/DPA
Boris Pistorius (l, SPD), Bundesverteidigungsminister und Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen und SPD Landesvorsitzender winken auf der Landesdelegiertenkonferenz der SPD.
Foto: Bodo Schackow/DPA

Thüringens Innenminister Georg Maier soll die SPD in die Landtagswahl im September führen und in der Regierung halten. Der 56-Jährige wurde am Samstag auf einer Landesdelegiertenkonferenz in Erfurt mit 84,8 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten gewählt.

Maier ist seit 2017 Innenminister in der rot-rot-grünen Landesregierung und seit 2020 Landesvorsitzender der SPD, die derzeit in Umfragen bei Werten zwischen sechs und neun Prozent liegt.

Auf der Delegiertenversammlung machte Maier den Anspruch der Sozialdemokraten auf eine Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl deutlich. Erwartet werden nach den bisherigen Umfrageergebnissen schwierige Mehrheitsverhältnisse. »Wir wollen dazu beitragen, dass Thüringen eine demokratische Mehrheitsregierung bekommt«, sagte er. Die Sozialdemokraten seien für Gespräche mit allen Parteien offen, außer mit der AfD.

Die Kandidatenliste für die Landtagswahl, die der Parteivorstand vorgeschlagen hat, ist umstritten. Mehrere Kampfkandidaturen um die ersten fünf Listenplätze sind angekündigt.

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© dpa-infocom, dpa:240413-99-660124/2