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Abstiegskampf in der Bezirksliga Alb nimmt Fahrt auf

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Ein Fußball liegt im Netz. Foto: Gentsch/dpa
Ein Fußball liegt im Netz.
Foto: Gentsch/dpa

REUTLINGEN. Der Abstiegskampf in der Bezirksliga nimmt nochmal richtig Fahrt auf, gleich alle vier Teams, die unten drin stehen, punkteten. »Das war ein richtiger Hallo-Wach-Effekt«, grinste Metzingens Trainer Ercan Acar nach dem Sieg seiner TuS beim TSV Ofterdingen mit 3:1. Es ist erst der zweite Sieg unter Acar und sendet ein Lebenszeichen aus Metzinger Sicht, die mit elf Punkten aber weiter am Tabellenende stehen. Doch gegen die Ofterdinger präsentierte sich die TuS stark, ließen sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken und drehte noch vor der Pause die Partie. »Die Jungs haben gekämpft, sich reingehangen und für den Aufwand auch endlich belohnt. Im Fußball ist noch alles möglich«, sagte Acar.

TSV Eningen sucht Konstanz

Beim TSV Eningen hingegen waren die Gefühle nach dem 2:2-Remis gegen die SG Reutlingen gemischt. Zwar sorgte der späte Ausgleich durch Simon Brenner (88.) für einen emotionalen Ausbruch. Aber, »wir schaffen es nicht unsere gute Leistung über 90 Minuten zu zeigen«, ärgerte sich Eningens spielender Co-Trainer Lukas Koschmieder. Es sei immer nur eine Halbzeit. So lagen die Gastgeber zur Pause mit 0:2 zurück, nachdem man kaum Gegenwehr zeigte. »Wir wollten uns spielerisch im Vergleich zur Hinrunde verbessern, aber wir müssen auch punkten, gerade wenn man die Ergebnisse der anderen Teams sieht«, sagte Koschmieder.

Einen überraschenden 3:2-Sieg landete der TSV Gomaringen gegen das Überraschungsteam vom TSV Genkingen (siehe Artikel rechts). Ebenfalls siegreich zeigte sich die SGM Altingen/Entringen, die dank der Tore von Timo Kircher und Steffen Reichert mit 2:0 bei der SGM Dettingen/Glems triumphierte.

Einen Totalausfall hingegen erlebte Benjamin Hübner und seine U 23 des VfL Pfullingen beim 1:6 in Pfrondorf. »Das war ein kollektives Versagen im ersten Durchgang«, ärgerte sich Hübner. Dem VfL, der auf einigen Positionen tauschte, unterliefen zu viele Fehler. »Wir waren zu ungeschickt, das Ergebnis geht völlig in Ordnung«, erklärt Hübner, der nun auf das Pokalspiel am Mittwoch in Sondelfingen beim seinem Ex-Verein blickt.

SSC siegt auf schwierigem Platz

Ebenfalls mit Blick auf das anstehende Pokalduell beim SV Walddorf meisterte der TSV Hirschau seine Pflichtaufgabe gegen den SV Wurmlingen mit Bravour beim 3:0. Dabei half vor allem der gute Start, bereits nach vier Minuten durften die Hirschauer zum ersten Mal jubeln, als Nils Gruber per Volley eine Ecke veredelte. In der Folge erspielten sich die Gastgeber weitere Chancen und entschieden dank eines Doppelpacks von Top-Torjäger Cihan Canpolat noch vor der Pause das Spiel. »Für uns stehen die entscheidenden Wochen an, umso wichtiger war es, dass wir in diese mit breiter Brust starten«, so Hirschaus Coach Marco Calderaro.

Im Stile einer Spitzenmannschaft trat der SSC Tübingen bei schwierigen Bedingungen beim SV Zainingen auf und siegte mit 3:1. »Die Jungs haben verstanden, worauf es in solchen Spielen ankommt«, lobte SSC-Coach Steve Trevallion. (GEA)

 

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