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Es läuft und läuft und läuft: Young Boys Reutlingen sind nicht zu bremsen

Die Young Boys Reutlingen sind nicht zu stoppen und feiern bei den SF Dorfmerkingen bereits den fünften Sieg in Serie. Auch, weil gefühlt jeder Spieler beim Verbandsliga-Aufsteiger funktioniert.

Der gefeierte Spieler am Samstag: Young-Boys-Doppelpacker Marko Drljo. Links: Tim Jäth.
Der gefeierte Spieler am Samstag: Young-Boys-Doppelpacker Marko Drljo. Links: Tim Jäth. Foto: T.Baur/Eibner
Der gefeierte Spieler am Samstag: Young-Boys-Doppelpacker Marko Drljo. Links: Tim Jäth.
Foto: T.Baur/Eibner

DORFMERKINGEN. Diese Serie wird so langsam aber sicher unheimlich. Die Young Boys Reutlingen sind einfach nicht zu bremsen. Bei den Sportfreunden Dorfmerkingen, langjähriger Oberligist und WFV-Pokalsieger aus dem Jahr 2017, siegte der Verbandsliga-Aufsteiger mit 4:1 (3:1). Für die Mannschaft von Trainer Volker Grimminger war es bereits der fünfte Dreier in Serie. Insgesamt sind die Reutlinger seit nun neun Spielen ohne Niederlage. Da stellt sich die Frage: Weiß der Verbandsliga-Aufsteiger überhaupt noch, wie sich das Verlieren anfühlt?

»Ich will es gar nicht mehr wissen. So zehn Spiele lang«, sagte Erfolgscoach Grimminger mit Blick auf die restlichen zehn Spieltage in dieser Saison und lachte. Der 45-Jährige meinte: »Ich glaube, dass sich die Jungs aktuell nur selber stoppen können.« Genau diesen Eindruck hat man auch als Außenstehender inzwischen gewonnen. Auch, weil gefühlt jeder Spieler bei den Young Boys funktioniert.

Wohl dem, der über solche Optionen verfügt

Frage nach bei Angreifer Marko Drljo. Der 24-Jährige stand im Pflichtspieljahr 2025 bislang nie mehr als 25 Minuten pro Partie auf dem Feld. »Anfang der Rückrunde hatte Ante (Galic, Anm. d. Red) einfach die Nase vorne«, erklärte Reutlingens Trainer. In Dorfmerkingen bekam Drljo nun allerdings den Vorzug vor seinem sechs Jahre älteren Sturmpartner. Und avancierte mit einem Doppelpack prompt zum Matchwinner. »Marko ist immer brandgefährlich und unberechenbar. Ich habe da vorne schon ein kleines Luxusproblem«, berichtete Grimminger und grinste. Man kann dem Kommandogeber der Young Boys nur zustimmen.

Denn: Mit Adil Iggoute verfügt der Coach über einen weiteren Qualitäts- und Unterschiedsspieler in der Offensiv-Abteilung. Der 26-Jährige, zuletzt fünf Jahre im US-College-Fußball am Ball, kam erst in der Winterpause zu den Young Boys. Wer dachte, dass der Angreifer im württembergischen Oberhaus ein wenig Anlaufzeit benötigen würde, der sah sich getäuscht. Die Nummer 18 der Reutlinger erzielte bislang vier Tore - eines davon am Samstag in Dorfmerkingen - in vier Spielen und gab laut dem Online-Portal fupa.net zudem drei Vorlagen. Besser geht's kaum. Im vorläufigen Höhepunkt der Young-Boys-Vereinsgeschichte besteht Grimmingers größte Aufgabe nun vor allem darin: »Ich muss die Jungs am Boden halten.« Denn schlagen können sich Drljo, Iggoute und Co. aktuell offenbar wohl nur selber. (GEA)

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