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»Reutligen«-Schild: Wie konnte das passieren?

Das »Reutligen«-Schild sorgt derzeit für Belustigung. Viele fragen sich, wie es dazu kommen konnte, dass auf dem Verkehrszeichen das »n« vergessen wurde.

Foto: Markus Niethammer
Foto: Markus Niethammer

REUTLINGEN. Der Reutlinger Schilderwahnsinn geht in die nächste Runde. Nach dem »Smombie«-Warnschild sorgt aktuell ein vergessener Buchstabe auf einem Reutlinger Verkehrszeichen für Belustigung. Schon seit Herbst vergangenen Jahres steht das Schild zwischen Rommelsbach und Sondelfingen. Darauf zu sehen: Eine Abzweigung nach »Reutligen«. Bis in der Nacht zum 1. Mai ein paar Scherzbolde das fehlende »n« mit einem Blatt Papier korrigierten.

Dabei drängt sich die Frage auf: Wie konnte es zu diesem Missgeschick überhaupt kommen? »Wo Menschen sind passieren auch Fehler«, sagt ein Sprecher des Landratsamts Reutlingen, das für Kreisstraßen zuständig ist. Der Sprecher erklärt weiter, dass die Straßenmeisterei das Verkehrsschild korrekt in Auftrag gegeben habe. Der Fehler sei dann von der beauftragten Firma begangen worden.

Beim Aufstellen des Schildes ist der fehlende Buchstabe niemandem von der Straßenmeisterei aufgefallen - auch danach nicht. »Betriebsblindheit« nennt der Landratsamts-Sprecher als mögliche Ursache. Aber auch von den unzähligen Autofahrern, die in den vergangenen Monaten am Schild vorbeigefahren sind, blieb der Fauxpas lange unbemerkt.

Ein neues Verkehrszeichen wird wohl nicht nötig sein. Die Straßenmeisterei wird die fehlerhafte Stelle wahrscheinlich einfach überkleben, sodass die Abzweigung schon bald wieder ordnungsgemäß nach Reutlingen führen dürfte. (GEA)