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Fotofahndung: Wer kann dem Reutlinger Stadtarchiv Tipps geben?

m Rahmen der Serie »Foto-Fahndung« hofft das Reutlinger Stadtarchiv abermals auf die Mithilfe der GEA-Leser und fragt: Wer kennt diese Orte und Gebäude?

Geschäftsräume mit »Krawattenbar« (1963 ): Wer weiß, wo dieses Bild enstanden ist?
Geschäftsräume mit »Krawattenbar« (1963 ): Wer weiß, wo dieses Bild entstanden ist? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Geschäftsräume mit »Krawattenbar« (1963 ): Wer weiß, wo dieses Bild entstanden ist?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

REUTLINGEN. Schwierige Motive, unpräzise Antworten: Die jüngste Fotofahndung von Stadtarchiv und GEA hat mehr Fragen aufgeworfen als Lösungen erbracht. Von den sechs unbekannten Aufnahmen konnten beim zurückliegenden Suchlauf nämlich lediglich zwei Bilder hieb- und stichfest identifiziert werden. Dabei handelt es sich um das Gebäude für Anzeigenunternehmen in der Donstettener Feldstetter Straße 2 und um das Wohnhaus der Familie Koch in der Griesingerstraße 70, Betzingen.

Bei diesem Motiv  von 1965 könnte es sich um  Wasserreservoir handeln. Stimmt’s?
Bei diesem Motiv von 1965 könnte es sich um Wasserreservoir handeln. Stimmt’s? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Bei diesem Motiv von 1965 könnte es sich um Wasserreservoir handeln. Stimmt’s?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Zur Fotografie des Gastraums einer Wirtschaft gingen zwar zahlreiche Tipps ein, darunter jedoch nur zwei deckungsgleiche Angaben. Ansonsten reicht das Spekulations-Spektrum von Reutlingen über dessen Nordraumgemeinden und Tübingen bis hin zu Hechingen und Zwiefalten. Weshalb die Überprüfung noch andauert. »Wobei die meisten Hinweise aber bereits ausgeschlossen werden konnten«, wie Archivar Roland Brühl sagt.

Gaststätte 1938: Der markante Kachelofen könnte Wiedererkennungswert haben.
Gaststätte 1938: Der markante Kachelofen könnte Wiedererkennungswert haben. Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Gaststätte 1938: Der markante Kachelofen könnte Wiedererkennungswert haben.
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

»Ich probiere es heute trotzdem wieder mit der Innenaufnahme einer Gaststätte, diesmal aus dem Jahr 1938«, so Brühl, der darauf hofft, dass sich Foto-Detektive insbesondere an den ins Bild gesetzten markanten Kachelofen erinnern können und damit an ein, wie Roland Brühl findet, »prägnantes Merkmal«.

Dieses Wohnhaus ist eventuell in Betzingen verortet. Ob diese Vermutung zutrifft?
Dieses Wohnhaus ist eventuell in Betzingen verortet. Ob diese Vermutung zutrifft? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Dieses Wohnhaus ist eventuell in Betzingen verortet. Ob diese Vermutung zutrifft?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Ansonsten gilt, was immer gilt: dass das Reutlinger Stadtarchiv auf seiner Homepage -zig weitere digitalisierte Lichtbilder eingepflegt hat, deren Inhalte ihrer Identifizierung harren. Auch hier haben Spürnasen schon hervorragende Detektivarbeit geleistet und konnten Aufnahmen aus ihrer Anonymität befreien. Diese identifizierten Bilder sind ebenso wie die Fahndungstreffer der GEA-Serie in einer Online-Galerie  des Stadtarchivs zum Angucken freigegeben. (GEA)

www.reutlingen.de/unbekannte-fotos

www.reutlingen.de/identifizierte-fotos

Hier könnte es sich um  den Flur eines Hochschulgebäudes (1976) handeln…
Hier könnte es sich um den Flur eines Hochschulgebäudes (1976) handeln. Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Hier könnte es sich um den Flur eines Hochschulgebäudes (1976) handeln.
Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Der gezeigte GWG-Bau wurde 1952 abgelichtet. Wo befindet er sich?
Der gezeigte GWG-Bau wurde 1952 abgelichtet. Wo befindet er sich? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Der gezeigte GWG-Bau wurde 1952 abgelichtet. Wo befindet er sich?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen