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ESC-Vorentscheid: Riedericher im Halbfinale?

Koray Cinar aus Riederich und sein Esslinger Kumpel Francesco Caruso nahmen am Samstagabend an der TV-Show »Chefsache ESC 2025 -Wer singt für Deutschland?« teil. Stefan Raab lobte sie, doch sie konnten  keinen Platz fürs Halbfinale ergattern.

Francesco Caruso (links) und Koray Cinar interpretierten ein dreisprachiges Lied.
Francesco Caruso (links) und Koray Cinar interpretierten ein dreisprachiges Lied. Foto: Julia Feldhagen/RTL/Raab Entertainment
Francesco Caruso (links) und Koray Cinar interpretierten ein dreisprachiges Lied.
Foto: Julia Feldhagen/RTL/Raab Entertainment

RIEDERICH. Es war ein großer Moment in ihrer Musikkarriere: Koray Cinar aus Riederich und sein Freund Francesco Caruso traten am Samstagabend beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) live im Fernsehen auf. Nachdem sieben von zwölf Kandidaten performt hatten, waren die zwei Männer aus dem Schwabenländle dran. Seit 20 Jahren machen die zwei Musik, nach dem Motto »schaffa, net schwätza«, präsentierte sie Moderatorin Barbara Schöneberger dem Publikum. »Sie haben ganz klein auf der Straße angefangen und haben mittlerweile eine riesige Fangemeinde.« Sie seien schon als Vorband von James Blunt, Max Giesinger und den »Fantastischen Vier« aufgetreten, merkte sie an. 

So funktioniert der ESC-Vorentscheid

24 Einzelkünstler oder Gruppen kämpfen in der TV-Show »Chefsache ESC 2025 - Wer singt für Deutschland?« um das Ticket zum Eurovision Song Contest in Basel. Die ARD hat sich für den ESC-Vorentscheid in diesem Jahr mit RTL und Stefan Raab zusammengetan, um einen geeigneten Kandidaten zu finden. Daher teilen sich die Sender die insgesamt vier Live-Shows auf. Moderiert werden sie von Barbara Schöneberger. Nach zwei Vorrunden-Shows steht am 22. Februar (20.15 Uhr/RTL) das Halbfinale an, das Finale am 1. März (20.15 Uhr/ARD).

In den Shows müssen sich die Kandidaten einer Jury stellen, in der neben Raab noch Moderator Elton und Sängerin Yvonne Catterfeld einen festen Platz haben. Hinzu kommen wechselnden Gastjuroren. In den ersten drei Sendungen entscheidet allein die Jury, welche Acts jeweils eine Runde weiterkommen. Im Finale entscheidet das Publikum, welcher Beitrag Deutschland beim ESC vertritt. (GEA)

Vor ihrem Auftritt stellte sich »Parallel«, so heißt das Duo, in einem kurzen Video-Beitrag vor. Cinar war mit seiner Akustikgitarre in Stuttgarts Königsstraße unterwegs. Mit dabei war auch der Esslinger. Die zwei Musiker besuchten den Platz, wo alles vor 20 Jahren angefangen hat. »Wir haben gemerkt, dass unsere Musik total gut bei den Mädels ankommt«, sagte Caruso und grinste. Einmal sei es sogar aufgrund der zu vielen Fans zu einem Polizeieinsatz gekommen. »Dann mussten wir aufhören, machten aber nach zehn Minuten wieder weiter«, erzählte er und lachte.

Mehrsprachiger Song kommt gut an

Für den Vorentscheid hatten sie die Künstler den deutsch-italienisch-türkischen Song »Noi« ausgesucht. Der thematisierte, dass alle Menschen gleich sind. »Wie habt ihr euch gefühlt?«, wollte Schöneberger gleich nach dem Auftritt wissen. »Es war so schön«, schwärmten sie. »Ihr seid es gewohnt, Leute zu animieren«, kommentierte die Moderatorin. 

Jurymitglied Stefan Raab sagte: »Ich kannte euch schon von früher durch die Cover-Version von Herbert Grönemeyer, «Mensch», die durchs Netz gegangen ist. Es war toll und überzeugend. Ihr seid authentisch.« Auch Popsänger Johannes Oerding lobte die Band. »Man hat gemerkt, dass hier zwei Musiker stehen, die für Musik brennen.« Ihre Verbundenheit auf der Bühne sei deutlich zu spüren. Ganz egal, in welcher Sprache sie singen würden, man würde merken, worum es im Lied gehe. Als Schöneberger die sieben Kandidaten fürs Halbfinale ankündigen sollte, stieg die Spannung. Die zwei Musiker schafften es trotz Lob, nicht weiterzukommen. Die Jury entschied sich für andere Kandidaten. (GEA)

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