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Schwenningen holt ersten DEL-Playoffsieg seit 1995

Die Schwenninger Wild Wings holen im Playoff-Viertelfinale einen ganz wichtigen Auswärtssieg. Die Adler Mannheim geraten dagegen in ihrer Serie in Rückstand.

Adler Mannheim - Eisbären Berlin
Berlins Torschütze Marcel Noebels (2.v.r.) jubelt mit Mannschaftskollegen. Foto: Uwe Anspach/DPA
Berlins Torschütze Marcel Noebels (2.v.r.) jubelt mit Mannschaftskollegen.
Foto: Uwe Anspach/DPA

Die Adler Mannheim sind im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga gegen die Eisbären Berlin in Rückstand geraten. Nach dem 2:3 (0:2, 0:1, 2:0) am Freitag steht es in der Best-of-seven-Serie, in der vier Siege zum Halbfinal-Einzug nötig sind, 2:1 nach Siegen für Berlin. »Wenn wir unseren Job machen, können wir sie auch ärgern«, sagte Adler-Co-Trainer Marcel Goc beim Internet-Sender MagentaSport.

Den Job machten die Mannheimer, die die Hauptrunde nur als Siebte beendet hatten, am Freitag erst im Schlussdrittel. Doch die Tore von Leon Gawanke (43. Minute) und Ryan MacInnis (54.) kamen zu spät. Zuvor hatten sich die Adler durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe für den früheren NHL-Verteidiger Korbinian Holzer selbst geschwächt.

Die Schwenninger Wild Wings landeten dagegen beim 4:3 (3:0, 0:2, 0:1) nach Verlängerung bei den Straubing Tigers den ersten Playoff-Auswärtssieg seit 1995. Tyson Spink schoss den Schwarzwald-Club in der 17. Minute der Overtime zu einem wichtigen Sieg. In der Serie führt das Team von DEL-Trainer des Jahres Steve Walker nun 2:1. »Das war ein unheimlich wichtiger Sieg«, sagte Walker, denn es war der erste Auswärtssieg überhaupt im sieben Saisonspiel zwischen diesen beiden Clubs. Gewinnt Schwenningen nun die Heimspiele, stehen die Wild Wings im Halbfinale.

DEL-Playoffs

© dpa-infocom, dpa:240322-99-436859/2