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Maschinenbau in Baden-Württemberg leidet weiter unter Flaute

Die Auftragsflaute im baden-württembergischen Maschinenbau ist nicht zu Ende. Die Bestellungen sanken im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt (real) um 17 Prozent, wie der Landesverband des VDMA am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Die Bestellungen aus dem Ausland lagen gleichfalls um 17 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Die Aufträge aus dem Inland verfehlten das Vorjahresergebnis um 17 Prozent.

Maschinenbau im Südwesten
In einer Vorführ-Betriebshalle eines Maschinenbau-Unternehmens arbeitet eine Laserschneidemaschine an einem Werkstück. Foto: Bernd Weißbrod/DPA
In einer Vorführ-Betriebshalle eines Maschinenbau-Unternehmens arbeitet eine Laserschneidemaschine an einem Werkstück.
Foto: Bernd Weißbrod/DPA

Die Maschinenbaukonjunktur in Baden-Württemberg entwickele sich weiter sehr zäh und bleibe angespannt. Weder national noch international kämen derzeit Signale, die auf eine baldige Verbesserung der Auftragslage der Unternehmen hindeuteten. Die Auftragsreichweite von im Bundesschnitt aktuell etwa zehn Monaten helfe in Teilen noch, fehlendes Neugeschäft auszugleichen.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Dezember bis Februar sanken die Aufträge um real 12 Prozent zum Vorjahr. Seit Jahresbeginn 2024 lagen die Bestellungen um 14 Prozent unter Vorjahr, wie der Verband weiter mitteilte. Die exportorientierte Branche mit mehr als einer Million Beschäftigten hatte bereits 2023 die Schwäche der Weltwirtschaft und die Konjunkturflaute im Inland zu spüren bekommen.

© dpa-infocom, dpa:240403-99-548039/3