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Hoher Schaden nach Brand einer Jugendhilfeeinrichtung

Im Schwarzwald brennt ein Haus, in dem viele Jugendliche untergebracht sind. Unter ihnen sind dem Betreiber zufolge auch minderjährige Flüchtlinge.

Feuerwehrmann am Einsatzfahrzeug
Ein Feuerwehrmann holt Equipment aus einem Einsatzfahrzeug an der Feuerwache der Feuerwehr. Foto: Rolf Vennenbernd/DPA
Ein Feuerwehrmann holt Equipment aus einem Einsatzfahrzeug an der Feuerwache der Feuerwehr.
Foto: Rolf Vennenbernd/DPA

Beim Brand einer Jugendhilfeeinrichtung in Sankt Märgen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist ein Schaden in sechsstelliger Höhe entstanden. Das Feuer war aus zunächst unklarer Ursache am Samstagmorgen ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Das Haus brannte vollständig aus und ist unbewohnbar. Rund 30 Menschen wurden aus dem Gebäude geholt, sie blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt.

Unter den Jugendlichen, die in dem Haus im Schwarzwald lebten, waren auch minderjährige Flüchtlinge, wie Christian Thalmaier von der Rechtsabteilung der Timeout-Stiftung auf Anfrage berichtete. Diese betreibt nach eigenen Angaben die Einrichtung.

Eine in unmittelbarer Nähe wohnende Mitarbeiterin habe gegen 7.45 Uhr Rauch festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Nach der Brandursache werde noch gesucht - doch weder die Jugendlichen noch Mitarbeiter fühlten sich an dem Ort noch sicher. Für die Jugendlichen wurden andere Unterbringungsmöglichkeiten gefunden, beispielsweise in Freiburg.

Mitteilung der Polizei

© dpa-infocom, dpa:240309-99-277067/5