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Europawahl: Andreas Glück Spitzenkandidat der FDP

Die FDP stellt sich für die Europawahl auf. Spitzenkandidat ist der Europapolitiker Andreas Glück. Der will Europa besser machen.

Baden-Württembergs FDP hat die Weichen für die anstehende Europawahl im kommenden Jahr gestellt. Auf der Landesvertreterversammlung in Kehl (Ortenaukreis) fielen am Samstag mehr als 93 Prozent der Stimmen auf Andreas Glück, der damit die Liberalen aus dem Südwesten als Spitzenkandidat im Wahlkampf anführen wird. Er wolle sich mit Erfahrung, Enthusiasmus und Begeisterung für die liberale Sache einsetzen, sagte Glück vor der Wahl. FDP-Landeschef Michael Theurer hatte Glück als Spitzenkandidaten vorgeschlagen.

Glück ist seit 2019 als einziger FDP-Politiker aus Baden-Württemberg Mitglied des Europäischen Parlaments und beschäftigt sich nach eigenen Angaben vor allem mit Umweltpolitik und Industriepolitik.

»Weil ich Europa liebe, will ich es besser machen«, sagte Glück zum Beginn seiner Bewerbungsrede. Ein Satz, den er so schon vor fünf Jahren gesagt habe. Daran habe sich nichts verändert. Man dürfe und müsse Europa kritisieren, aber nicht mit dem Ziel, es kaputt zu machen, sondern mit dem Ziel, es besser zu machen.

Das beste Rezept für die Zukunft sei es laut Glück, keine Bedenkenträger zu wählen, sondern die FDP. Das müsse die Kernbotschaft für die Europawahl sein. »Wir wollen Verantwortung, denn wir haben Bock auf Zukunft«, sagte Glück.

Die Europawahl findet vom 6. bis zum 9. Juni 2024 statt, in Deutschland am 9. Juni.

© dpa-infocom, dpa:231020-99-640990/3