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Bahnverkehr im Südwesten läuft nach GDL-Streik schleppend an

Der 35-stündige Streik der GDL ist zu Ende. Doch die Auswirkungen für die Fahrgäste der Bahn dauern noch an. Erst am Samstag soll wieder das volle Angebot gefahren werden.

GDL-Streik bei der Bahn - Stuttgart
Reisende gehen auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof auf einem Bahnsteig zu ihrem Zug. Foto: Bernd Weißbrod/DPA
Reisende gehen auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof auf einem Bahnsteig zu ihrem Zug.
Foto: Bernd Weißbrod/DPA

Fahrgäste der Deutsche Bahn im Südwesten müssen sich nach dem Ende des 35-stündigen Streiks der Lokführergewerkschaft GDL am Freitagmittag noch gedulden, bis der Bahnverkehr wieder normal läuft. Der Fernverkehr sei weiter erheblich beeinträchtigt, es gebe ein eingeschränktes Grundangebot, teilte eine Sprecherin der Bahn in Stuttgart mit. Im Regionalverkehr werde das Angebot im Laufe des Tages schrittweise ausgeweitet. Fahrgäste sollten sich vor der Fahrt über ihre Verbindung entsprechend informieren. Am Samstag soll laut der Sprecherin wieder das volle Angebot gefahren werden.

Der zu Ende gegangene Streik ist bereits der fünfte Ausstand im seit November laufenden Konflikt. Knackpunkt der Tarifauseinandersetzung ist die Forderung der Gewerkschaft nach einer Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden für Schichtarbeiter ohne finanzielle Einbußen. Eine vierwöchige Verhandlungsphase hinter verschlossenen Türen war vergangene Woche trotz des Einsatzes externer Vermittler gescheitert. Die Gewerkschaft will nun künftige Streiks deutlich kurzfristiger ankündigen als bisher.

© dpa-infocom, dpa:240308-99-267495/2