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Autos im Südwesten fallen öfter durch Hauptuntersuchung

Mehr als jedes fünfte Auto in Baden-Württemberg ist vergangenes Jahr durch die Hauptuntersuchung gefallen. Das sind mehr Durchfaller als im Bundesdurchschnitt. Bei einem anderen Verkehrsmittel sieht die Quote hingegen deutlich besser aus.

Hauptuntersuchung
Dominik Müller, Sachverständiger vom Tüv Nord, überprüft bei einer Hauptuntersuchung (HU) einen PKW. Foto: Julian Stratenschulte/DPA
Dominik Müller, Sachverständiger vom Tüv Nord, überprüft bei einer Hauptuntersuchung (HU) einen PKW.
Foto: Julian Stratenschulte/DPA

Die Autos in Baden-Württemberg sind etwas schlechter in Schuss als im Bundesdurchschnitt. Darauf deuten aktuelle Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zu den regelmäßigen Hauptuntersuchungen hin, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Im Südwesten fielen im vergangenen Jahr 21,1 Prozent der Autos durch die Prüfung, weil sie entweder komplett verkehrsunsicher waren oder erhebliche beziehungsweise gefährliche Mängel aufwiesen.

Das ist schlechter als der bundesweite Durchschnitt von 20,7 Prozent. Im Bundesländervergleich landet der Südwesten im hinteren Mittelfeld auf dem neunten Platz. Die höchsten Durchfallquoten finden sich den KBA-Zahlen zufolge in Schleswig-Holstein mit 26,1 Prozent, Bremen mit 25,5 und Hamburg mit 25,2. Die geringsten in Sachsen (18,0 Prozent), Thüringen (18,1) und Sachsen-Anhalt (18,3).

Geringe Mängel wiesen in Baden-Württemberg 11,9 Prozent der Autos auf. Ohne erkennbare Mängel kamen 67,0 Prozent durch die Überprüfung. Komplett verkehrsunsicher waren im Land nur 1388 der gut 3 Millionen untersuchten Autos. Gefährliche Mängel hatten 17.048.

Ihre Motorräder halten die Menschen im Südwesten übrigens offenbar besser in Schuss als ihre Autos. Hier fielen nur 9,0 Prozent durch die Hauptuntersuchung. Aber auch dieser Wert ist schlechter als der Bundesschnitt von 8,1 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:230731-99-619798/2