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24.05.2015

Reutlingen

Mit Rathaus-Experten auf Info-Tour

REUTLINGEN. Seit Jahrzehnten zuckelt das Projekt Regional-Stadtbahn mal lahm, mal zügiger durch die Amtsstuben der Region. Die Reutlinger geben derzeit Gas. Das vermittelten Baubürgermeisterin Ulrike Hotz und ihre Stadtplaner gestern bei einer exklusiven Stadtbahn-Info-Tour, für die der GEA 20 Plätze verlost hatte.

Der Leiter der Stadtentwicklung, Stefan Dvorak, der Leiter der Verkehrsabteilung, Dierk Wöhrmann, und der zuständige Projektleiter Sven Ledwoch hatten die Tour bestens vorbereitet. Gut drei Stunden... - mehr...

»Das alles klang nicht konstruiert«

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Wurden die beiden Männer damit beauftragt, am 15. November 2014 in die Wohnung einer 58-jährigen, schwerkranken Frau in Sondelfingen einzubrechen? War der Einbruch nur fingiert? War der Erstickungstod der gefesselten und geknebelten Frau ungeplant? Viele offene Fragen gab es gestern am Landgericht Tübingen.

Aufgeworfen wurden sie durch Aussagen des mutmaßlichen Haupttäters, die er gegenüber einem Polizeibeamten machte, ehe er sich in der Untersuchungshaft das Leben nahm. Auf der Anklagebank des Tübinger... - mehr...

Sie wollen rebellischer werden

REUTLINGEN-BETZINGEN. Die Halle war voll, die Stimmung gut. Die Mitglieder der Reutlinger Haus & Grund empfingen selbst den grünen Landtagsabgeordneten Thomas Poreski freundlich auf ihrer Jahreshauptversammlung in der Betzinger Julius-Kemmler-Halle. Dabei ist es kein Geheimnis, dass die organisierten Haus- und Grundbesitzer der grün-roten Landesregierung wegen mancher Gesetze eher weniger grün sind. Poreski wollte der Kritik in seinem Grußwort etwas Wind aus den Segeln nehmen mit dem Hinweis, dass die schiere Zahl der Vorschriften seit dem Machtwechsel in Stuttgart sogar gesunken sei.

Für den Landtags-Kollegen Dieter Hillebrand von der CDU war sein Gruß-Auftritt eher ein Heimspiel. Er schimpfte unter deutlich mehr Beifall schon fast wie im Wahlkampf über »Efeu-Novellen«, eine... - mehr...

Stadt baut Holzhäuser für 83 Flüchtlinge

REUTLINGEN. Drei Flüchtlinge pro Zimmer ? darauf einigte sich der Gemeinderat nach harten Diskussionen über die Belegungsdichte von zwei Fertighäusern, die im Hammerweg entstehen sollen. Jedem Flüchtling stehen dort sieben Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, was den Vorgaben des Landes ab Januar 2016 entspricht. Zu wenig, finden Grüne und Linke: Sie stimmten gegen den Neubau. Die Grünen beantragten Zweibettzimmer, wobei »zur Wahrung der Privatsphäre« Einzelzimmer besser wären. Eine Dreier-Belegung jedenfalls sei nicht akzeptabel.

An dieser Meinung entzündete sich eine hitzige Generaldebatte über die Befindlichkeiten von Asylsuchenden und an den Möglichkeiten der Städte und Gemeinden, die eine Anschlussunterbringung... - mehr...

Firma Rieber: Nachbarn sauer wegen Lärmbelästigung

REUTLINGEN-BETZINGEN. Der Konflikt schwelt schon lange ? und beschäftigt seit 2012 auch das zuständige Umweltamt des Landkreises: Nachbarn im Umfeld der Firma Rieber in der Betzinger Hoffmannstraße fühlen sich durch den von Kühl-Aggregaten und Stanzen erzeugten Lärm massiv beeinträchtigt. Eine offizielle Messung im November ergab allerdings nur an einem Punkt eine Überschreitung der Grenzwerte ? und ausgerechnet da hat die Behörde keine Handhabe. Aber nicht nur aus diesem Grund ist das Thema Lärmbelästigung für die Anlieger noch lange nicht erledigt.

In der jüngsten Ortschaftsratssitzung waren die Lärm-Emissionen durch die Firma Tagesordnungspunkt, kamen aber schon vorher in der Bürgerfragestunde zur Sprache. Eine Anliegerin stellte die... - mehr...

OB Bosch soll sich einsetzen

REUTLINGEN. Kita-Streik und kein Ende abzusehen. Eltern in der Bredouille. Die Verhandlungen der Gewerkschaften mit der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeber (VKA) stocken. Oberbürgermeisterin Barbara... - mehr...

Reumann hält Argumentation der Stadt Reutlingen für falsch

REUTLINGEN. Es war nicht anders zu erwarten: Aus der Sicht von Landrat Thomas Reumann wäre es ein Schritt in eine politisch völlig falsche Richtung, würde die Stadt Reutlingen den Landkreis verlassen und ein Stadtkreis werden. Einen Tag, nachdem OB Barbara Bosch einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht hat, machte Reumann in einer "ersten Einschätzung" deutlich, dass er für seine Überzeugung auch eine juristische Auseinandersetzung vor dem Staatsgerichtshof nicht scheuen würde.

"Ob wir vor den Staatsgerichtshof gehen, müsste der Kreistag entscheiden, aber das ist eine sehr realistische Option", erklärte der Landrat in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz. Nach... - mehr...


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