Fussball
Jugendfußball - 16. Auflage des Betzi-Cup lockt erneut nationale sowie internationale Großvereine und ihre Youngster

Zukünftige Stars ganz hautnah

VON FRANK WILD

BETZINGEN. Es war um die Jahrtausendwende, als sich ein besonderer Dortmunder Nachwuchs-Fußballer beim Betzi-Cup präsentierte. Ob Kevin Großkreutz schon einst unter Beweis gestellt hat, dass er mal das Zeug zu einem ganz großen Fußballer hat, ist nicht bekannt. Die beiden Betzinger Brüder Jochen und Steffen Maier werden aber wohl nie vergessen, dass der aktuell etatmäßige Außenverteidiger des Vizemeisters und Champions-League-Finalisten damals bei ihnen Übernachtungsgast war.

Von der ersten Auflage des internationalen U 12-Turniers im Jahr 1998 waren die Borussen ein gern gesehener Gast in der Betzinger Sporthalle. Auch heuer sind sie wieder dabei, wenn der Budenzauber mit Rundum-Bande am Samstag (ab 9 Uhr) und Sonntag (8.30 Uhr) über die Bühne geht. Den zweiten Platz, den sie im letzten Jahr hinter dem VfB Stuttgart geholt haben, werden sie ganz sicher toppen wollen. Und ganz bestimmt sind auch wieder ein paar BVB-Youngster dabei, die schon in wenigen Jahren Bundesliga-Luft schnuppern werden.

Das wird übrigens nicht nur bei Dortmund so sein. Schließlich haben ja auch schon die Stuttgarter Sami Khedira (jetzt Real Madrid) und Keeper Sven Ulreich sowie der damalige Karlsruher Dennis Aogo (jetzt Schalke), der ehemalige 60er Moritz Leitner (jetzt VfB Stuttgart), der langjährige Borusse Mario Götze (jetzt Bayern München) und Julian Draxler von Schalke 04 in jungen Jahren ihre Visitenkarte beim deutschlandweiten Prestige-Objekt der Jugendfußball-Abteilung des TSV Betzingen abgegeben.

Leverkusen, Berlin, 1860 München, der FC Bayern, VfB Stuttgart, Dortmund, Kaiserslautern, Slavia Prag (Tschechien), Rapid Wien (Österreich) und der FC Basel (Schweiz) – »das sind alles klangvolle Namen«, sagt der neue Turnier-Organisator Jörg Steinegger mit Blick auf das illustre Teilnehmerfeld der 16. Auflage. Die Gastgeber behalten sich seit einigen Jahren vor, den Dortmunder und Bayern-Nachwuchs selbst zu beherbergen. Den Rest der auswärtigen Vereine übernimmt ein Teil der elf regionalen Vereine, die Steinegger deshalb zurecht als »Kooperationspartner« bezeichnet.

Ratinhos Sohn mit dabei

»Mit Kaiserslautern kommt Ratinhos Sohn«, berichtete Steinegger. Auf den Sprössling der ehemaligen »Zaubermaus vom Betzenberg« werden sicherlich die Augen gerichtet sein. Und die Gastfamilie des SV Ohmenhausen wird den kleinen Brasilianer bestimmt auch mit Fragen zu seinem mittlerweile 40 Jahre alten Vater löchern.

Weil am Sonntagmorgen in der Zwischenrunde 13 Mannschaften ins Rennen gehen, wird zumindest einer der Vereine aus der Region noch dabei sein, wenn es in die heiße Phase geht. Der Sieger steht dann nach dem Abpfiff des Finales gegen 16.10 Uhr fest. (GEA)



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