Pfullingen / Eningen / Lichtenstein
Schule - Förderverein der Achalmschule initiiert Kooperation mit der »Reutlingen University«. Anspruchsvolle Kooperation in Sachen Bildung

Wissen spannend vermitteln

ENINGEN. Zur Schülerbildung geht die Achalmschule in Eningen originelle Wege. Eine organisationsübergreifende Kooperation mit der Hochschule in Reutlingen soll auf spannende Art helfen, Wissen und Spaß zu vermitteln. Initiiert wurde die Aktion vom »Förderverein der Achalmschule« in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung »Apros Consulting + Services«.

Zum Wintersemester 2010 wird in der »European School of Business« (ESB) an der Hochschule Reutlingen ein erstes Startprojekt unter dem Namen »Aktiv Bilden!« ausgeschrieben, schreibt »Apros« in einem Presseartikel zum Projekt. Es soll ein Konzept entwickelt werden für die Projektarbeit von ESB-Studenten mit ausgewählten Schülern der Achalmschule. Das Studenten- und Schülerteam werde durch die Unternehmensberatung begleitet. Dieser Tage sei die Kooperationsinitiative in der Hochschule und an einem Elterntag den Eltern und Lehrern der Hauptschule vorgestellt worden.



Die Idee dieser Bildungskooperation sei so einfach wie anspruchsvoll. Thema und Inhalt der Praxisaufgabe würden zu Beginn des nächsten Schuljahres erarbeitet und dem Gremium aus Hochschule, Schule und »Apros« vorgelegt. Vorlesungen, Unterrichtseinheiten und Gruppenarbeiten begleiteten die Praxisarbeit und sollen dann mit einem Event - dem »krönenden Abschluss« - verknüpft werden.

»Neben dem sozialen Zweck, Wertevermittlung, Schülermotivation und Kennenlernen weiterführender Möglichkeiten stehen Praxiserfahrungen in Projektarbeit und Event-Management«, beschreibt »Apros« im Pressebericht die Ziele. Motivation und Förderung ausgewählter Schüler der siebten und achten Klasse, aber auch der Spaß »beim über den Tellerrand hinausschauen« seien Programm des Projektes.

»Lernen durch Erfahrung, soziales Engagement und ungewöhnliche Praxiserfahrungen sind im Beruf hilfreiche Elemente für das spätere erfolgreiche Berufsleben und bei der Bewerbung«, meint »Apros«-Geschäftsführer Volker Feyerabend. Professorin Dr. Kristina Steinbiss von der ESB freue sich schon auf den Ausschreibungsprozess. »Wir können gespannt sein auf die Zusammenarbeit im Team, aber auch die kreativen Ideen der Schüler und Studenten«, wird sie im Pressebericht zitiert. (fm)



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