Wirtschaft
Ranking - Manager Magazin listet 1 000 Betriebe auf, die mit ihren Produkten am Markt dominieren

25 Weltmarktführer in der Region

REUTLINGEN. Wir wissen es ja schon lange, jetzt hat auch das Manager-Magazin in einem Ranking der 1 000 Weltmarktführer in Deutschland die Hidden Champions der Region Neckar-Alb entdeckt. Hat doch der jüngste Aufschwung nach der Krise gezeigt, was Unternehmen mit Spitzenstellungen auf den internationalen Märkten für die Gesamtwirtschaft bedeuten. Schließlich ist es vor allem der Export der großen Unternehmen, der für das Wachstum sorgt.

Das Land Baden-Württemberg steht in der Auflistung des jüngsten Magazins mit 250 Unternehmen unter den 1 000 an der Spitze im Länderranking vor Nordrhein-Westfalen und Bayern. Wenn die Region Neckar-Alb mit den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zolleralb 24 Betriebe einschließlich der Niederlassungen und unter Berücksichtigung von Gemarkungsgrenzen in diesem Ranking hat, ist das zumindest der Zahl nach bei 12 Industrie- und Handelskammern im Südwesten nicht schlecht.

Auf Platz 13 im Ranking steht der Bosch-Konzern (Stuttgart/Reutlingen), gefolgt von Automotive Lighting Reutlingen (107), Hugo Boss AG Metzingen (108), Maquet Offenburg/Hirrlingen/Hechingen (149), Putzmeister Holding Aichtal/Kreis Esslingen (152), Häfele Nagold im Landkreis Calw (180), WMF Geislingen/Hayingen (183), Elring Klinger AG Dettingen (221), Zollern (231), Homag/Weinmann Schopfloch/St. Johann (233), Prettl Holding Pfullingen (252), Bizerba Balingen (269), Groz-Beckert KG Albstadt (275), Danzer Services Europa Reutlingen (277), Storopack Hans Reichenecker Metzingen (347), Stoll Reutlingen (360), Walter AG Tübingen (368), Wafios AG Reutlingen (524), Mayer + Cie Albstadt (604), Erbe Medizintechnik Tübingen (635), Paul Horn Tübingen (636), Institut Dr. Förster Reutlingen (658), Manz Automation Kirchentellinsfurt (698), Rampf Holding Grafenberg (718), Uraca Pumpenfabrik Bad Urach (806). Wir ergänzen die Liste mit Gambro in Hechingen.

Führende Stellungen auf globalen Märkten erreichen deutsche Unternehmen der Studie zufolge vor allem mit klassischen Industriegütern wie Maschinen, Großanlagen und Fahrzeugen, vereinzelt aber auch Dienstleistungen wie Versicherungen. Letzteres kann die Region nicht bieten. Maschinenbau und Automotive dürften dominieren. In der Medizintechnik hat die Region aber auch schon an Gewicht zugelegt. (pgr)



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