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Bodensee und Schwarzwald Wohnmobil-Hochburgen im Südwesten

Wohnmobile boomen - auch im Südwesten. Die meisten sind in den klassischen Ferienregionen zugelassen.

Camping-Saison startet in Baden-Württemberg
Wohnmobile stehen auf einem Campingplatz. Foto: Philipp von Ditfurth/DPA
Wohnmobile stehen auf einem Campingplatz.
Foto: Philipp von Ditfurth/DPA

Am Bodensee und im Schwarzwald finden sich in Baden-Württemberg die meisten Anhänger des Wohnmobils. Im Landkreis Ravensburg sind mit 18,6 Fahrzeugen pro 1000 Einwohner die meisten Wohnmobile im Südwesten zugelassen, gefolgt vom Bodenseekreis (17,7), Breisgau-Hochschwarzwald (17,2), Konstanz (15,4) und Emmendingen (15,3). Das geht aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes hervor. Schlusslichter sind Mannheim und Pforzheim (je 5,8).

Baden-Württemberg liegt mit 12,2 Zulassungen bundesweit auf Platz vier. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit 19,2 Wohnmobilen pro 1000 vor Niedersachsen (12,8) und Bayern. (12,7). Deutschlands meisten Wohnmobile finden sich statistisch gesehen im Zulassungsbezirke Schleswig-Flensburg mit 26,5 Wohnmobilen pro 1000 Einwohner.

In Deutschland gab es zu Jahresbeginn knapp 908.000 Wohnmobile, das sind 10,8 Fahrzeuge pro 1000 Einwohner. Binnen eines Jahres ist ihre Zahl damit um rund 70.000 beziehungsweise gut 8 Prozent gestiegen. Blickt man bis 2017 zurück, ergibt sich sogar eine Verdoppelung des Bestands.

Der Boom bei den Wohnmobilen geht dabei nicht mit einer Abkehr vom Wohnwagen einher. Eher im Gegenteil: In den Jahren seit 2017 lagen deren Neuzulassungszahlen laut KBA-Daten durchweg über den Werten der fünf Jahre zuvor, auch wenn seit dem Höhepunkt im Corona-Jahr 2020 ein gewisser Rückgang bei den Neuzulassungen zu verzeichnen ist. Aktuelle Bestandszahlen zu Wohnwagen finden sich beim KBA nicht.

© dpa-infocom, dpa:240428-99-837433/2